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  • Antwort

    Wenn zwei Stäbe gelenkig aneinander anschließen, so ist lediglich einem dieser Stäbe das entsprechende Gelenk zuzuweisen.

    Bei drei Stäben, welche alle gelenkig aneinander anschließen, bekommen zwei der drei Stäbe das entsprechende Gelenk.

    Allgemein bekommt also ein vollständig gelenkig ausgebildeter Knotenpunkt mit beliebiger Anzahl an Stabenden insgesamt ein Stabendgelenk weniger als die vorhandene Anzahl an Stabenden zugewiesen:

    Anzahl Stabenden: n

    Anzahl Stabendgelenke bei komplett gelenkiger Verbindung: n-1

    Bei weniger als n-1 Stabendgelenken sind die jeweiligen Stabenden ohne Gelenk biegesteif miteinander verbunden.

    Bild 1 zeigt drei Varianten eines Hauptträgers, an welchen ein Nebenträger anschließt:

    1. Vollständig biegesteife Verbindung - kein Stabendgelenk
    2. Teilweise gelenkige Verbindung: Der Nebenträger schließt gelenkig an den durchlaufend biegesteifen Hauptträger an - ein Stabendgelenk
    3. Vollständig gelenkige Verbindung: Alle drei Stäbe schließen gelenkig aneinander an - zwei Stabendgelenke
    Wird ein Stabendgelenk zuviel angesetzt, so kann es zum Abbruch der Berechnung aufgrund von Instabilität kommen. Demnach ist die oben beschriebene Regel zu beachten.

  • Antwort

    Das Modul RF-FORMFINDUNG verfügt über zwei Formfindungsarten, welche alternativ jeder Anfangsflächeneingabe zugewiesen werden können.


    Die erste Variante mit dem Namen "Standard" verschiebt die relevanten FE Knoten in alle 3 Raumrichtungen X, Y, Z solange bis die konstant, vorgegebene Oberflächenspannung der Membran im Gleichgewicht mit den Randreaktionen steht. 

    Die zweite Option "Projektion" hält die relative horizontale X´, Y´ Position der FE Knoten bezogen auf die Normalebene der Oberflächenspannungsbezugsachse fest und verschiebt lediglich die vertikale Z´ Position senkrecht zur Ebene, bis die von der Membranneigung abhängig modifizierte Oberflächenspannung im Gleichgewicht mit den Randreaktionen steht. 

    Generell ist die "Standard" Methode für alle nicht konischen Modelle die passende Wahl. Im Fall von konischen Membran Formen ergibt sich mit Nutzung der Standardmethode eine uneindeutige Situation. Hier hebt sich der tangentiale Spannungsanteil der Oberflächenspannung aufgrund der kreisförmigen Anordnung gegenseitig auf und verschiebt alle FE Knoten unabhängig von der radialen Position und Oberflächenspannungsgröße zur Erreichung des globalen Gleichgewichts mit Berücksichtigung des radialen Vorspannungsanteils auf die Konus Achse. In diesem Fall ist zur Erreichung einer stetigen konischen Form die Projektionsmethode zu wählen. Die resultierende Form hält dann aufgrund der projizierten Oberflächenspannungsvorgabe eine nicht konstante finale Oberflächenspannung. 

  • Antwort

    Mit der Modellkontrolle können Stäbe, die sich kreuzen, jedoch keinen gemeinsamen Knoten im Schnittpunkt haben, gefunden werden (siehe Bild 1). Die Modellkontrolle kann über Menü Extras -> Modellkontrolle -> Kreuzende, nicht verbundene Stäbe aufgerufen werden.
    Im Abschnitt "Gruppen von kreuzenden nicht verbundenen Stäben" wird das Ergebnis ausgewiesen. Die kreuzenden Stäbe sind gruppenweise gelistet; die aktuelle Gruppe wird in der Grafik durch einen
    Pfeil gekennzeichnet.
    Der Abschnitt "Was ist zu tun mit" steuert, wie die kreuzenden Stäbe behandelt werden sollen. Die Option "Stäbe verbinden" eignet sich für tatsächliche Übertragungsmöglichkeiten für Schnittgrößen, nicht jedoch z. B. für übliche Diagonalenauskreuzungen mit Zugstäben.
    Alternativ können mit der Modellkontrolle die Stabpaare auch als Excel-Liste ausgegeben oder Sichtbarkeiten erzeugt werden. Mit den so erzeugten Sichtbarkeiten lassen sich die betreffenden Stäbe im Modell sehr schnell finden und löschen.
  • Antwort

    Der nichtlineare Kontakt zwischen Querstab und Membran kann über eine Schar von Stab Elementen zwischen dem Stab und der Fläche erledigt werden. Dies erfordert, dass der Stab exzentrisch in der Ebene der Druckkraft Resultierenden aus der Membranwirkung und der Anschlusslinie des Membran Anschlusses liegt. Der geometrische Abstand zwischen Stab und Membran selbst ist auf den physikalischen Abstand zwischen Stabachse und Membrananschluss auszurichten.  

    Damit die Kopplung homogen über die komplette Koppellänge verläuft, ist eine gleichmäßige Anordnung mit jeweils gleicher Anzahl von FE Knoten auf der Stabachse und auf der projizierten Kontaktlinie auf der Membran Fläche sicherzustellen. Diese Aufteilung und Ausrichtung der FE Knoten wird über eine entsprechende Platzierung von Topologie Knoten auf der Stabachse und der korrespondierenden Kontaktlinie auf der Fläche erreicht. Dabei sollte der Abstand der Topologie Knoten affin zu der gewählte Netzmaschenweite der anschließenden Membran Fläche gewählt werden. 

    Die Kopplung selbst ist mit einem nichtlinear unter Drucklast ausfallenden Starrstab zwischen den entstandenen Knotenpaaren auszuführen. Die genannte Nichtlinearität ist in diesem Fall mit einer Stabnichtlinearität "Ausfall bei Zug" umzusetzen. Der Anschluss des Starrstabes ist im Bereich des exzentrischen Stabes voll kompatibel (biegesteif) und mit einem lokal zum Starrstabachse bezogenen freien Translationsgelenk in der y/z Achse im Bereich der Membran auszuführen. 

    Diese Kontaktmodellierung ist aufgrund der gewählten Nichtlinearität und der Ausrichtung auf die Druckkraftresultierende in Verbindung mit dem freien Translationsgelenk in der Lage nur Druckkräfte auf den angeschlossenen Querträger zu übertragen. Im Fall einer Sogbelastung fallen die Koppelbauteile aus und die Membran bewegt sich ungehindert vom dem Querträger weg. 



  • Antwort

    Die Anzeige des Mittelpunktes eines Kreises, eines Bogens, einer Ellipse usw. kann im Projekt-Navigator - Zeigen gesteuert werden. Zur Anzeige ist das Kontrollkästchen Modell -> Linien -> Mittelpunkte zu aktivieren (siehe Bild 1). Der Mittelpunkt kann auch gefangen werden.
  • Antwort

    Eine solche Verbindung können Sie mit einer Linienfreigabe realisieren. In Abbildung 1 sehen Sie ein Beispielmodell, wo Wand 1 nur Druckkräfte an Wand 2 übertragen soll.

    Zuerst wird der Dialog zum Anlegen einer Linienfreigabe geöffnet (Abb. 2). Im Dialog (Abb. 3) wählt man nun die Linien für die Freigabe und den Typ. Der Typ muss ebenfalls angelegt werden. Das Koordinatensystem der Linie gibt die Richtung vor, sodass als Freigabe "Falls vy positiv" gewählt werden muss (Abb. 4).

    Abbildung 5 und 6 zeigen nun in zwei Lastfällen, wie die Linienfreigabe wirkt.


  • Antwort

    Meist ist es der Fall, dass eine oder mehrere Flächen des zu generierenden Volumens doppelte Linien aufweisen. In diesem Fall sind die Randflächen des Volumens nicht geschlossen und die Generierung muss abgebrochen werden. Damit man diese Linien schnell findet, wird vom Programm ein entsprechender Hinweis angezeigt.

    Lösung:

    Doppelte Linien können Sie schnell mit der Funktion "Extras → Modellkontrolle → Überlappende Linien" finden. In diesem Werkzeug können die Linienpaare auch als Excel-Liste ausgegeben werden oder es können Ausschnitte erzeugt werden (siehe markierte Schaltflächen im Bild 02).

    Häufig ist es jedoch so, dass die Linien nicht einfach gelöscht werden können, da Sie unterschiedlichen Objekten zugewiesen sind. Löscht man eine der Linien, wird z. B. auch eine Fläche gelöscht. Man sollte deshalb zunächst bei allen Bauteilen prüfen, ob die Linien gelöscht werden können und die Begrenzungslinien ggf. ändern.
  • Antwort

    Meist werden Decken bzw. Wände miteinander gelenkig angeschlossen damit Momente aus der Deckenplatte nicht in die Wände übertragen werden. Befindet sich an derselben Linie auch ein Liniengelenk und ein Unterzug (Rippe), dann spielt es eine große Rolle, zu welcher Fläche das Liniengelenk zugewiesen wurde.

    Lösung:

    Da die Rippe in der Regel der Deckenplatte zugewiesen wird, sollte das Liniengelenk der Wand zugewiesen werden (siehe Bild 1). Ist dies nicht der Fall, erscheint eine Fehlermeldung (siehe Bild 2) und das Erstellen der Rippe muss abgebrochen werden. 

    Ähnlich verhält es sich bei Liniengelenken an freien Plattenrändern. Wurde an diesem fälschlicherweise ein Liniengelenk erstellt, wird auch dafür, beim Erstellen der Rippe eine Fehlermeldung ausgegeben (siehe Bild 3 und Bild 4).
  • Antwort

    Man kann ein Scherengelenk zwischen Flächen mithilfe von Linienfreigaben realisieren. Im angehängten Modell wurde dazu eine Linienfreigabe auf Linie 5 erstellt, welche die Flächen 3 und 4 freigibt. Da die Flächen 3 und 4 auch automatisch auf die neu generierte Linie 8 verweisen, ist das Scherengelenk damit korrekt definiert.
  • Antwort

    Bei der Bemessung von Glas mit dem Zusatzmodul RF-Glas wird der Schichtaufbau im Modul (Maske 1.2) definiert. Der Schichtenaufbau in der Hauptmaske von RFEM spielt hierbei keine Rolle, da das Modul bei der Berechnung ein temporäres Berechnungsmodell anlegt. Es ist lediglich wichtig, dass die Flächensteifigkeit als Glas eingestellt wurde (siehe Bild 1).

    Ebenso verhält es sich mit der Lagerung der Scheibe. Diese wird auch komplett in RF-Glas durchgeführt.

    Es gibt bereits auch ein interessantes Webinar über RF-Glas mit dem Thema "Bemessung von Glaskonstruktionen in RFEM" auf unserer Webseite.

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