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  • Antwort

    Die Stahlbetonbemessung in DICKQ muss in den Basisangaben aktiviert werden. Sobald die Bemessung aktiv ist, können in einem separaten Register entsprechend Einstellung zur Bemessung vorgenommen werden (Bild 01).

    Es gibt drei Typen für die Bemessung:

    Dehnungs-Spannungs-Verlauf (Beispiel 01):
    Unter Vorgabe der Schnittgrößen wird eine vorhandene Ausnutzung ermittelt

    Vorhandenen Sicherheit (Beispiel 02):
    Es wird der Bruchzustand (Ausnutzung = 100%) und; bezogen auf diesen; eine Sicherheit ermittelt.

    Bemessung (Beispiel 03):
    Unter Angabe eines maximalen und minimalen Durchmessers oder einer minimalen und maximalen Bewehrung kann die Bewehrung innerhalb der Bemessung erhöht werden.

    Unabhängig davon, welche der drei Methoden verwendet wird, ist die Position der Bewehrung und eine einwirkende Schnittgröße vorzugeben (Bild 02).
  • Antwort

    Zwei flächige Bauteile können zum einen im Modul RF-LAMINATE  über das Materialmodell Hybrid (Bild 1) definiert werden.

    Hier wäre dann auch die automatische Eingabe einer Brettsperrholzplatte nach Herstellervorgaben möglich (vgl. Bild 2).

    Der Nachteil der Eingabe im Modul RF-LAMINATE ist aber die Voraussetzung eines schubstarren Verbundes. Bei einer Holz-Beton-Verbundbauweise ist dies nicht gegeben. Die Berechnung stellt somit lediglich eine Näherung dar.

    Eine weitere Möglichkeit ist zwei Flächen über eine Flächenfreigabe oder ein Kontaktvolumen zu koppeln. Hier ist der Vorteil eine nahezu beliebige Schubübertragung (Bild 3)  definieren zu können. In der hier angehängten RFEM Modelldatei ist dies im mittleren zweiten Modell definiert worden.

    Die dritte Möglichkeit, wäre die Definition eines hybriden Stabes, so wie es im dritten Modell der angehängten Datei definiert wurde. Hier wird aber dann der zweiachsige Lastabtrag der Bauweise nicht berücksichtigt. Allerdings hat diese Methode den Vorteil einer recht automatisierten Bemessung. In dieser FAQ wird das ebenfalls erläutert. 
  • Antwort

    Zunächst gilt es zu beachten, dass die lokalen Verformungen von Flächen immer auf das unverformte System bezogen sind. Daher beinhalten bei einem mehrgeschossigem Gebäude die Verformungen der obersten Decke auch die Verformungen der unteren Geschosse, wie in Abbildung 01 links dargestellt.

    In Abbildung 01 rechts ist das zugehörige Biegemoment m-y abgebildet. Dieses ist, wie bei diesem simplen Modell erwartet, für die Decken identisch. Für einen solchen Fall stellt die Teilberechnung der einzelnen Decken kein Problem dar, da auch die relative Verformung scheinbar für jede Decke identisch ist.

    Problematisch wird es allerdings, wenn die stützenden Elemente unterschiedlich belastet werden oder die Steifigkeit der stützenden Elemente innerhalb einer Etage unterschiedlich ist. In Abbildung 02 ist das Biegemoment m-y eines solchen Systems dargestellt. Es lässt sich erkennen, dass der Verlauf vor allem zwischen der untersten Decke und der obersten Decke die größten Unterschiede aufweist. Im konkreten Fall wurden neben den Eckstützen noch innere Stützen mit einem weniger steifen Querschnitt ergänzt. Aus diesem Grund nimmt in der Mitte auch die relative Verformung mit jeder weiteren Etage stärker zu als an den Eckstützen.

    In Realität wird dieses System so nicht vorliegen, da die Decken nacheinander gefertigt und so die Verformungen (z. B. durch Eigengewicht) beim Bau von Decke zu Decke ausgeglichen werden. Es handelt sich dabei also um eine typische Bauzustandsproblematik. Es stellt sich daher die Frage, ob die Effekte vernachlässigt werden können oder z. B. mit dem Modul RF-STAGES analysiert werden müssen.


  • Antwort

    Das kann mit der Staffelung der vorhandenen Bewehrung zusammenhängen.

    Wird keine Staffelung aktiviert, wird eine konstante Bewehrung über das gesamte System ausgelegt (Bild 01).

    Die Staffelung der Bewehrung kann im Modul im Register „Längsbewehrung“ aktiviert werden (Bild 02).

    Nach Aktivierung der Staffelung kann eine Anzahl der Bereiche festgelegt werden. Je höher die Anzahl der Bereiche ist, desto genauer kann die vorhandene Bewehrung dem Verlauf der erforderlichen Bewehrung folgen (Bild 03).
  • Antwort

    Das Rissmoment eines Betonquerschnitts errechnet sich aus der mittleren Zugfestigkeit des Betons und dem ideellen Widerstandsmoment. Das Rissmoment beschreibt die Schnittgröße, die sich einstellt, wenn in der äußersten Faser des Querschnitts die Zugspannung fctm erreicht wird und es zur Erstrissbildung kommt.

    Für einfache Biegung kann man das Rissmoment analytisch berechnen. Bei Doppelbiegung ist die Einführung eines Wichtungsfaktors k hilfreich um aus den Anteilen Mcr,y und Mcr,z  Mcr zu ermitteln.

    Berechnung zum angefügten Beispiel:

    Biegemoment My = 20 kNm
    Biegemoment Mz = 20 kNm

    Ideelles Widerstandsmoment Wy  = 3081 cm3
    Ideelles Widerstandsmoment Wz  = 3081 cm3

    Mittlere Zugefestigkeit des Betons fctm = 0,290 kN/cm2

    Stab 1: Einfache Biegung My:

    $\begin{array}{l}M_{cr\;}=f_{ctm}\times W_y\\M_{cr\;}=0,29\;\frac{kN}{cm^2}\times3081\;cm^3\\M_{cr\;}=893\;kNcm\;=\;8,9\;kNm\end{array}$

    Stab 2: Einfache Biegung Mz:

    $\begin{array}{l}M_{cr\;}=f_{ctm}\times W_z\\M_{cr\;}=0,29\;\frac{kN}{cm^2}\times3081\;cm^3\\M_{cr\;}=893\;kNcm\;=\;8,9\;kNm\end{array}$

    Stab 3: Doppelbiegung My und Mz:

    $\begin{array}{l}M_{cr\;}=\sqrt{M_{cr,y}^2+M_{cr,z}^2}\\M_{cr,y\;}=k\times My\\k=\frac{f_{ctm}}{\sigma_M}\\\sigma_M=\frac{M_y}{W_y}+\frac{M_z}{W_z}=\\\end{array}$


  • Antwort

    Ja, im Modul BETON für RSTAB 8 ist auch die nichtlineare Stahlbetonbemessung enthalten. Somit können Sie im Register "Tragfähigkeit" die "Nichtlineare Bemessung (Zustand II)" aktivieren.

    Bild 01 - Dialog "Basisangaben" in BETON

    In den Detaileinstellungen für die nicht-lineare Bemessung können Sie dann das "Allgemeine Bemessungsverfahren für Stäbe mit Druck nach Theorie II. Ordnung" auswählen.

    Bild 02 - Dialog "Einstellungen für nichtlineare Berechnung": Allgemeines Verfahren für Druckglieder

    Wichtig ist hierbei, dass Sie die Imperfektionen in RSTAB definieren und für die Bemessung Lastkombinationen (LK) nach Theorie II. Ordnung ansetzen, keine Ergebniskombinationen (EK)!

    Hinweis zu RFEM 5:

    In RFEM 5 ist die gleiche Vorgehensweise in RF-BETON Stäbe möglich. Allerdings wird in RFEM das Zusatzmodul RF-BETON NL für die nicht-lineare Stahlbetonbemessung benötigt.

  • Antwort

    Sofern der Ergebnisstab korrekt definiert ist, liegt möglicherweise im Türsturzbereich ein zu grobes FE-Netz vor, welches zu groben Ungenauigkeiten in den Ergebnissen führt (hier Querkräfte, siehe Bild 1).

    Bild 01 - Grobes FE-Netz

    Es empfiehlt sich, über die Höhe der Türöffnung etwa zehn finite Elemente übereinander zu erzeugen. Beträgt die Höhe über der Türöffnung also beispielsweise 0,5 m, so ist in diesem Bereich eine angestrebte FE-Netzweite von 0,05 m angemessen, sodass die gewünschten Ergebnisse erzielt werden (siehe Bild 2: Querkräfte).

    Bild 02 - Feines FE-Netz

    Die Einstellung erfolgt global (Menü → Berechnung → FE-Netz-Einstellungen) oder mithilfe einer lokalen FE-Netzverdichtung.

  • Antwort

    Mit dem Modul „RF-MAT NL“ kann in RFEM das nichtlineare Materialmodell „Isotrope Beschädigung 2D/3D“ zur Definition der Spannungsdehnungslinie für den Stahlfaserbeton verwendet werden. In der anschließenden nichtlinearen FE-Berechnung können die Schnittgrößen und die Verformung bestimmt werden.
  • Antwort

    Sobald in einer Struktur Kreisquerschnitte vorhanden sind, können diese nur mit umlaufender Bewehrung bemessen werden (Bild 01). Das liegt daran, dass es bei einem Kreisquerschnitt kein „oben“ und „unten“ gibt.

    Pro Bewehrungssatz kann in RF-BETON Stäbe nur eine Bewehrungsanordnung definiert werden. Wenn Kreisquerschnitt und Rechteckquerschnitt zusammen bemessen werden, kann für alle Querschnitt nur die umlaufende Bewehrung verwendet werden.

    Um diese Einschränkung zu umgehen, muss ein weiterer beziehungsweise separater Bewehrungssatz definiert werden (Bild 02).
  • Antwort

    Unterschiede bei der Ermittlung der Verformung im gerissenen Zustand können unterschiedliche Ursachen haben. Folgende Punkte sollten bei Abweichungen geprüft werden:

    Wird das gleiche Berechnungsverfahren verwendet?
    RF-BETON Deflect verwendet ein analytisches Berechnungsverfahren nach EN 1992-1-1 7.4.3.
    RF-BETON NL verwendet ein physikalisch nichtlineares Berechnungsverfahren.
    Genauere Informationen zu den Berechnungsverfahren finden sich zum Beispiel auch im RF-BETON Flächen Handbuch unter Kapitel 2.7 und 2.8.

    Ist das gleiche Ausgangssystem vorhanden?
    Ob das zugrundeliegende System als gleichwertig zu betrachten ist, lässt sich am besten an den Ergebnissen der linearen Berechnung betrachten. Die linear ermittelte Verformung der zugrundeliegenden Kombination sollte annähernd gleich sein. Etwaige Unterschiede bei der linearen Verformung können sich im Zusammenhang mit der Verformungsberechnung im gerissenen Zustand potenzieren.

    Werden die gleichen Effekte berücksichtigt?
    Bei einem Vergleich ist darauf zu achten, dass gleiche Effekte, wie z.B. Kriechen und Schwinden berücksichtigt werden (Bild 02).

    Sind gleiche Eingangswerte vorhanden?

    Des Weiteren wäre im Zusammenhang mit der Verformungsberechnung zu prüfen, ob gleiche Eingangswerte vorhanden sind. Hier ist vor allem darauf zu achten, ob die angesetzte Bewehrung (Bild 03) und der Hebelarm beziehungsweise die Betondeckung gleich ist.

    Sollten Sie die Ursache nach der grundlegenden Prüfung nicht finden können, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

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