Dimensionierung der Längsbewehrung für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit 1

Tipps & Tricks

In RF-BETON Stäbe und BETON steht die Option zur "Auslegung der Längsbewehrung für den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit" zur Verfügung. Dabei können die Auslegungskriterien für die Berechnung der Längsbewehrung in einem Detaildialog ausgewählt werden.

Die zu führenden GZG-Nachweise nach DIN EN 1992-1-1 beinhalten beispielsweise:

  • Begrenzung der Betonspannung σc nach 7.2 (1)
  • Begrenzung der Stahlspannung σs nach 7.2 (4)
  • Mindestbewehrung min As nach 7.3.2 (2)
  • Grenzdurchmesser lim ds nach Tabelle 7.2
  • Maximaler Bewehrungsabstand lim sl nach Tabelle 7.3
  • Begrenzung der Rissbreite wk nach 7.3.1 (5) und 7.3.4
  • Begrenzung der Durchbiegung u nach 7.4

Nicht alle oben genannten Nachweise müssen immer erfüllt sein. So kann zum Beispiel auf den Nachweis der Beton- und Stahlspannungen verzichtet werden, wenn

  • die Schnittgrößen nach der Elastizitätstheorie ermittelt wurden und im GZT-Nachweis nicht mehr als 15 % umgelagert sowie
  • die Regeln nach Kapitel 9 im Eurocode 2 eingehalten wurden.

Durch die Deaktivierung von einzelnen Nachweisen (zum Beispiel Spannungsnachweise) im Detaildialog für die Bewehrungsauslegung werden diese für die Bestimmung der Längsbewehrung nicht berücksichtigt. Die vorhandenen Ergebnisse (zum Beispiel Beton- und Stahlspannungen unter Belastung im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit) werden aber dennoch in den Masken 4.1 bis 4.4 angezeigt.

In Teil 2 wird auf die Funktion "Wirtschaftlichste Bewehrung für Rissbreitennachweis finden" näher eingegangen.

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