Gelenkwirkung in Abhängigkeit von Schnittgrößen definieren

Tipps & Tricks

Für Stabendgelenke lassen sich in RFEM 5 und RSTAB 8 nichtlineare Eigenschaften definieren. Neben Wirkungsdiagrammen und Kraft-Verformungsbeziehung besteht auch die einfache Möglichkeit, die Vorzeichen der Schnittgrößen als Kriterium für die Gelenkwirkung zu benutzen. Damit lässt sich steuern, dass am Stabende zum Beispiel nur positive Momente oder negative Normalkräfte (Druck) übertragen werden können.

Liegt ein Gelenk beispielsweise für die Verschiebung in Längsrichtung des Stabes u-x vor, so kann am Knoten keine Normalkraft übertragen werden. Ein Gelenk mit der Nichtlinearität "Fest, falls N positiv" bewirkt beispielsweise, dass am Stabende Zugkräfte (positiv), aber keine Druckkräfte (negativ) übertragen werden können. Bei negativen Normalkräften ist das Gelenk wirksam, d. h. es werden keine Normalkräfte weitergeleitet.

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