Mit der Definition einer Fläche, welcher der Dickentyp Glasaufbau zugewiesen ist, wird automatisch ein sogenanntes Glasaufbaumodell generiert. Dieses Modell dient dazu, weitere Einstellungen, die speziell für den Glasbau notwendig sind, zu tätigen.
Das Programm versucht, Flächen mit gleichen Geometrien und Einstellungen automatisch in einem Modell zusammenzufassen. Bei Bedarf können mit der Schaltfläche
weitere Modelle erzeugt werden und den entsprechenden Flächen zugewiesen werden.
Berechnungsart
Die Berechnungsart legt fest, auf welche Art und Weise die Struktur in RFEM berechnet werden soll.
- 1-phasig | Vollständiges Modell beschreibt eine direkte Berechnung der eingegebenen Fläche mit allen in RFEM definierten Auflagern.
Modellierungsart
Die Modellierungsart legt fest, ob der eingegebene Glasaufbau als Flächenmodell oder als Volumenmodell berechnet werden soll.
Bei der Wahl des Flächenmodells in Verbindung mit Verbundglas wird für den definierten Schichtaufbau mittels Laminattheorie eine Steifigkeitsmatrix ermittelt und diese der Fläche zugewiesen. Die berechnete Matrix wird ebenfalls in einem separaten Tab angezeigt.
Durch die Wahl eines Volumenmodells wird der definierte Schichtaufbau als Volumenkonstruktion erstellt.
Derzeit ist nur möglich hier eine Kopplung des Schubverbunds zu berücksichtigen.
Schubverbund zwischen Schichten
Für Verbundglas mittels Flächenmodell steht die Option zur Verfügung, den Schubverbund zwischen den Glasschichten zu berücksichtigen oder zu vernachlässigen