Stahltreppe in der evangelischen Kirche in München, von SAGBO ENGINEERS entworfen.
Erfolgsgeschichten

Wie Ingenieur Hippolyte Sagbo dank RFEM die Hälfte der Baukosten einsparte

Herausforderung

Im Mittelpunkt des Projekts stand die statische Optimierung einer Stahltreppe für die Evangeliumskirche in München. Der ursprüngliche Entwurf war massiv überdimensioniert, was sich in den voraussichtlichen Baukosten von 350.000 € niederschlug. Des Weiteren stellten die Zwängungen aus Temperaturänderungen eine besondere technische Herausforderung dar. Diese waren zwar in der Vorbemessung berücksichtigt, aber nicht effizient gelöst worden.

Lösung

Hippolyte Sagbo nutzte Dlubal RFEM, um die Treppenkonstruktion als detailliertes 3D-Modell neu zu bemessen. In enger Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Stahlbauer konnten konstruktive Details verbessert werden. Insbesondere gelang dies durch den Einsatz von Langlöchern, um Zwängungen aus Temperaturschwankungen zu minimieren.

Vorteile

  • Verbesserte Dokumentation: Das optimierte Ausdruckprotokoll in RFEM 6 erhöht die Effizienz bei der Berichterstellung.
  • Kosteneinsparung: Die Optimierung der Stahltreppenkonstruktion sparte über 50 % der Baukosten ein.
  • Bessere Konstruktion: Die Berücksichtigung von Temperatureinflüssen und Designoptimierungen verbessern die Tragfähigkeit und senken die Kosten.
  • Zusammenarbeit: Effektives Teamwork zwischen Ingenieuren und Stahlbauern führt zu besseren und kostengünstigeren Ergebnissen.
  • Frühzeitige Optimierung: Eine frühe Projektoptimierung mit RFEM führt zu besseren und wirtschaftlicheren Lösungen.

RFEM als Brücke zwischen Tragwerksplanung und Ausführungspraxis

Ausschlaggebender Punkt in dieser Case Study war nicht einfach nur eine Berechnung. RFEM diente als Schnittstelle und Bindeglied zwischen Tragwerksplanung und Stahlbau. Durch die 3D-Modellierung in RFEM konnten Planung und Praxis in einem gemeinsamen, belastbaren Modell zusammengeführt werden. Die Software unterstützte die Zusammenarbeit auf eine besondere Weise: Der Stahlbauer brachte konstruktive Erfahrung ein, der Tragwerksplaner konnte Varianten direkt in RFEM nachvollziehbar prüfen.

Auf diese Weise wurde eine vorhandene Vorbemessung in eine optimierte Lösung umgewandelt. Das Ergebnis ist am Ende nicht nur sicher, sondern vor allem wirtschaftlich. Genau das ist die Kernleistung, die der Kunde mit Dlubal-Lösungen verbindet.

Optimieren statt nur nachweisen – Mit RFEM im 3D-Modell

Bei der Stahltreppe der Evangeliumkirche zeigte sich der Vorteil einer detaillierten 3D-Berechnung in RFEM sehr deutlich. Temperaturbeanspruchungen waren grundsätzlich berücksichtigt, führten aber zu unnötigen Zwängungen und damit zu einer überdimensionierten Konstruktion.

Mit RFEM ließ sich die Treppe als 3D-System, inklusive konstruktiver Details wie Langlöchern, realitätsnah abbilden – mit dem Ziel, Zwängungen aus Temperaturänderungen so klein wie möglich zu halten. Diese Kombination aus Modelltreue und Nachweisführung mit Dlubal machte die Optimierung belastbar und führte zu einem klaren Ergebnis: Aus 350.000 € wurden 150.000 € – eine Einsparung von über 50 % für den Bauherren.

Wichtige Basis-Funktionen: Ausdruckprotokoll & Lastübertragung (Lagerreaktion übernehmen)

Neben solchen Projekthebeln bringt RFEM dem Kunden vor allem im Tagesgeschäft einen spürbaren Vorteil: Wiederkehrende Aufgaben werden schneller, standardisierter und mit weniger manuellem Aufwand erledigt. Zwei Funktionen stehen dabei besonders im Vordergrund:

  • Ausdruckprotokoll (RFEM 6): Der Kunde arbeitet mit einer Standard-RFEM-Datei inklusive vordefiniertem Ausdruckprotokoll (z. B. für Decken) und nutzt diese Vorlage wiederkehrend – etwa für Stahlbetondecken. In RFEM 6 ist das Protokoll laut Kunde deutlich effizienter als zuvor, was die Dokumentation beschleunigt und konsistent macht.
  • Lastübertragung / „Lagerreaktion übernehmen“: Für ihn ist diese Funktion ein echter Zeitsparer, weil sie Arbeitsschritte automatisiert, die man sonst „ein paar Stunden“ manuell erledigen müsste. Damit wird die Lastweitergabe zwischen Modellen/Teilsystemen deutlich komfortabler – und der Workflow bleibt schnell und sauber nachvollziehbar.