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24. Oktober 2024

Performanceprobleme erkennen und beheben

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die Performance Ihrer Simulationsmodelle steigern können.

Performanceprobleme in Simulationsmodellen können viele Ursachen haben von veralteten Programmversionen über Hardwareengpässe bis hin zu ungünstigen Einstellungen. Dieser Beitrag zeigt systematisch, wie Sie diese erkennen und gezielt beheben.

Update

Eventuell wurde der Grund für Ihre Schwierigkeiten bereits in der neusten Programmversion behoben. Wie Sie diese herunterladen können, beschreibt folgender Link:

Hardware

  • Bitte stellen Sie zu erst sicher, dass Ihr System die optimalen Hardwarevoraussetzungen erfüllt. Für die Berechnungszeit eines Prozesses ist vor allem die Ein-Kern-Geschwindigkeit relevant.
  • Der Umfang der Parallelisierung (Gleichzeitige Berechnung auf mehreren Kernen) ist in der folgenden FAQ und im Handbuch der Dlubal-Website beschrieben:
  • Stellen Sie bitte sicher, dass Sie die dezidierte Grafikkarte für RFEM nutzen:

Server, Webservice und Cloudcomputing

  • Um eine Anpassung der Hardware zu vermeiden, könnte es hilfreich sein, RFEM ohne GUI (RFEM Server) zu starten:
  • Es ist ebenfalls möglich mittels unseres Webservice anzusteuern:
  • Zu einer noch größeren Entlastung Ihres Systems führt die direkte Berechnung auf unserem Cloudservice:

Einstellungen

  • Häufig liegt es bei einer schlechten Performance an der Echtzeitüberwachung des Antivirenprogramms, die das Programm verlangsamt:
  • Zusätzliche Einstellungen in RFEM 6:
    • Sie können das Raster der Flächen anpassen/gröber machen.
    • Sie können die Tabelle deaktivieren, somit muss diese nicht aktualisiert werden.
    • Für die Grafikperformance sind noch einige Einstellungen unter Optionen > Programmoptionen verfügbar (Multisampling (Anti-Aliasing), Ansichtsänderungen animieren, Fading-Effekt...)

Modellanpassungen

  • Ein weiterer Grund für eine schlechte Performance könnte eine zu detaillierte Modellierung sein. Wie Sie dies vermeiden können zeigt folgender Fachartikel auf:
  • Die Festlegung der richtigen FE-Netz-Größe wird im nachfolgenden Artikel speziell behandelt:
  • Ebenfalls führt das ignorieren der rotatorischen Freiheitsgrade bei Volumenelementen zu einer starken Beschleunigung der Berechnung und Verringerung der Arbeitsspeicherauslastung. Für typische voluminöse Syteme (z.B. Geotechnische Analysen) sollte dies zu keiner Einschränkung der Ergebnisqualität führen. Vorsicht ist jedoch bei flachen, auf Biegung belasteten Modellen geboten.
  • Darüber hinaus könnten Sie noch versuchen mit Teilmodellen zu arbeiten und die Auflagerlasten mittels Lastassistenten weiterzugeben:
  • Bezüglich der Generierung des Ausdrucksprotokolls hilft Ihnen eventuell weiter, dass Sie auch mehrere getrennte Ausdrucksprotokolle anlegen und anschließend als gemeinsames Dokument ausgeben können.
  • Weitere Tipps zur Steigerung der Performance bei großen Modellen finden Sie hier:

Autor

Marc ist im Product Engineering mit Schwerpunkt Geotechnik tätig und unterstützt zusätzlich im Customer Support. Seine fachliche Expertise bringt er gezielt in komplexe Fragestellungen ein.

Links


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