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FAQ 002777 DE 3. April 2019

Markus Baumgärtel Modellierung | Struktur RFEM RSTAB

Was sind die Unterschiede zwischen einem Liniengelenk und einer Linienfreigabe?

Antwort

Liniengelenk:

Liniengelenke steuern die Verbindungen zwischen Flächen. Damit lassen sich auch komplette Entkopplungen von Flächen oder nachgiebige Kopplungen über lineare Federn berücksichtigen.
Das Liniengelenk funktioniert so, dass die Steifigkeit in der angrenzenden ersten Elementreihe der zugeordneten Fläche entsprechend den gewählten Freiheitsgraden abmindert wird. Im Betonbau kann mit einem Liniengelenk z. B. eine Montagefuge definiert werden. Im Holzbau ist insbesondere wegen der sehr begrenzten Rotationsübertragung von Kräften eine Modellierung über Liniengelenke erforderlich.

Linienfreigabe:

Mit Linienfreigaben lassen sich an einer Linie verbundene Elemente (Stäbe, Flächen und Volumen) voneinander entkoppeln. Es wird eine neue Linie an derselben Stelle generiert, die nur die gesperrten Freiheitsgrade überträgt. Dabei lassen sich hingegen eines Liniengelenks auch nichtlineare Effekte berücksichtigen (siehe Bild 2).

Zunächst muss der Linienfreigabe-Typ erstellt werden. Damit werden die offenen Freiheitsgrade beziehungsweise Federkonstante und gegebenenfalls Nichtlinearitäten definiert. Anschließend kann die Linienfreigabe für Stäbe, Flächen und Volumen an einzelnen Linien vorgenommen werden. Im selben Dialogfenster kann auch das Achssystem der Freigabe manipuliert werden.


Wurden in einer Position bereits Liniengelenke verwendet, so können diese schnell zur einer Linienfreigabe konvertiert werden (siehe Bild 3). Damit lassen sich sehr leicht nichtlineare Wirkungsweisen im System berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Linienfreigabe Liniengelenk Unterschiede Linienfreigabe Liniengelenk

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