Im Dialog Sensorwertdefinitionen können Sie Sensortypen definieren und beschreiben, auf welcher Basis die Werte des Sensors ermittelt werden und welche Parameter vorliegen.
Gemessener Wert
Das Konzept des Dialogs ist auf die 'Wertquelle' abgestimmt. In der Liste stehen vier Möglichkeiten zur Auswahl:
- Benutzerdefiniert | Einzeln (siehe Bild Dialog 'Sensorwertdefinitionen')
- Benutzerdefiniert | Funktion (siehe Bild Wertquelle 'Benutzerdefiniert | Funktion')
- RSTAB | Einzeln (siehe Bild Wertquelle 'RFEM | Einzeln')
- RSTAB | Funktion (siehe Bild Wertquelle 'RFEM | Funktion')
x-Wert / y-Wert
Bei der Wertquelle Benutzerdefiniert | Einzeln oder Benutzerdefiniert | Funktion legen Sie die Bezeichnungen und Parameter für den Messwert individuell fest. Liegt eine Verformung vor, so können Sie beispielsweise wie im Bild oben gezeigt den Wert mit 'uz' beschreiben, die Einheit als 'mm' und die Dezimalstellen mit '1' festlegen. Bei einer Lärmquelle hingegen könnten Sie als Wert 'Lp' und als Einheit 'dB' eintragen.
Angaben zu 'Symbol | HTML' und 'Variablenname' sind hilfreich, wenn Sie die Messdaten über parametrisierte Funktionen übernehmen.
Bei der Beschreibung der Wertquelle als Funktion – etwa um die Abhängigkeit eines Wertes von der Zeit abzubilden – können Sie in den Abschnitten 'x-Wert' und 'y-Wert' die Parameter der Abszisse und Ordinate eines Diagramms definieren.
Für den x-Wert der Abszissenachse bietet die Liste 'Datentyp' eine Auswahl an, mit der sich verschiedene Anwendungsfälle erfassen lassen:
- Doppelt (Doppelte Genauigkeit)
- Datum und Uhrzeit
- Datum
- String (Zeichenkette)
Quelle
Bei der Wertquelle RSTAB | Einzeln oder RSTAB | Funktion legen Sie fest, welche RSTAB-Ergebnisse für den Messwert verwendet werden.
Wählen Sie den 'Analysetyp' (Statische Analyse, Modalanalyse etc.) und den 'Lastfall' oder die 'Lastkombination' mit den entsprechenden Ergebnissen aus. Ergebniskombinationen und Bemessungssituationen sind für Sensorwertdefinitionen nicht geeignet, da sie umhüllende Ergebnisse liefern.
Legen Sie dann den 'Ergebnistyp' (Schnittgröße, Verformung, Lagerkraft, Dehnung etc.) und den relevanten 'Wert' fest, beispielsweise die Verformung in eine bestimmte Richtung oder die Dehnung bezogen auf eine Achse.
Bei der Beschreibung der Wertquelle als RSTAB-Funktion können Sie anhand der Listen 'Ergebnistyp' und 'Funktionsergebnistyp' die Parameter eines Diagramms definieren.
Die Definition der Kriterien erfolgt im Prinzip wie für Berechnungsdiagramme von RSTAB-Ergebnissen.
Schwellenwerte
In diesem Abschnitt definieren Sie die Werte für die 'Warngrenze' und die 'Alarmgrenze'. Den damit verbundenen Bereichen sind entsprechende Farben zugeordnet:
- Grün: Der Messwert liegt im akzeptablen Bereich.
- Gelb: Der Messwert führt zu einer Warnung.
- Rot: Der Messwert löst einen Alarm aus.
Die Farben werden im Register Messwerte bei der Statusangabe der Sensormessungen verwendet.
Wenn der Wertquelle eine Funktion zugrunde liegt, können Sie für die 'Ermittlung des Sensorstatus' in einer Liste festlegen, welcher Schwellenwert relevant ist.
Referenzierter Wert
Dieser Abschnitt wird bei der Wertquelle 'RSTAB | Einzeln' angezeigt (siehe Bild Wertquelle 'RFEM | Einzeln'). Hier können Sie für die berechneten Ergebnisse festlegen, welche Abweichungen und Trefferquoten von Messergebnissen zulässig sind. Dies ist beispielsweise für den Vergleich von Windsimulationen mit Ergebnissen von Windkanaluntersuchungen hilfreich. So definiert die WTG-Richtlinie [1] eine Bewertungsfunktion anhand einer Trefferquote q des Vorhersagemodells unter Verwendung der „korrekt“ berechneten Ergebniswerte im Vergleich zu ausreichend signifikanten Vergleichswerten.
Die Ergebnisse der statistischen Auswertung werden im Dialog Sensorsätze ausgegeben.