Tritt dieser Unterschied im Nachweis Biegung und Druck nach 6.3.3 auf, dann ist die Erklärung im Eurocode 1993-1-1 6.3.3.(4) zu finden. Dort steht in den Erläuterungen der Variablen geschrieben: "die Bemessungswerte der einwirkenden Druckkraft und der einwirkenden maximalen Momente". Die Betonung sollte hierbei auf "maximalen" liegen. Es werden demzufolge bei einer x-stellenweisen Bemessung jeweils die zugehörigen Normalkraft, jedoch die am Stab oder Stabsatz maximalen Momente angesetzt.
Unterschiedliche Momente in RF-/STAHL EC3 aufgrund maximaler Momente
Bei der Bemessung eines Stabes in RF-/STAHL EC3 gibt es in den Ergebnistabellen einen Unterschied zwischen den Momenten, die in den Bemessungsschnittgrößen aufgelistet sind, und den Momenten, die im Nachweis verwendet wurden. Woher kommt dieser Unterschied?





Bei der Windsimulation lassen sich optional Stabummantelungen (z. B. aus Eislasten) berücksichtigen.

In RFEM und RSTAB haben Sie die Möglichkeit, sich für die Windsimulation die Strömungsfeldgrößen Druck, Geschwindigkeit, kinetische Turbulenzenergie und Turbulenzdissipationsrate visualisieren zu lassen.
Die Clippingebenen sind dabei zur jeweiligen Windrichtung ausgerichtet.

Wenn Ihnen experimentell ermittelte Flächendrücke für ein Modell zur Verfügung stehen, können diese in RFEM 6 auf ein Tragwerksmodell angesetzt, von RWIND 2 verarbeitet und als Windlasten für die statische Analyse in RFEM 6 verwendet werden.
Wie Sie die experimentell ermittelten Werte ansetzen, erfahren Sie in diesem Fachbeitrag aus der Knowledge Base: Statische Analyse mit Windlasten aus experimentell gemessenen Druckwerten unter Verwendung von RWIND 2 und RFEM 6

Die RWIND-Ergebnisse können Sie sich direkt im Hauptprogramm anzeigen lassen. Wählen Sie im Navigator - Ergebnisse aus der oberen Liste den Ergebnistyp "Windsimulationsanalyse".
Derzeit sind folgende Ergebnisse verfügbar, die sich auf das RWIND-Berechnungsnetz beziehen:
- Flächendruck
- Cp-Koeffizient der Fläche
- Wandabstand y+ (stationäre Strömung)