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26. Februar 2026

GB 50429

Die Gebrauchstauglichkeitskonfiguration ist in mehrere Register gegliedert, welche die Vorgaben für die einzelnen Nachweise übersichtlich strukturieren.

Stäbe

Im Register Stäbe des Dialogs 'Gebrauchstauglichkeitskonfiguration' legen Sie die Grenzwerte fest, die für die Verformungen der Stäbe und Stabsätze gelten.

Gebrauchstauglichkeits-Grenzwerte (Durchbiegungen)

Für den Gebrauchstauglichkeitsnachweis können Sie spezifische Grenzwerte für die Durchbiegungen festlegen, jeweils bezogen auf die Richtungen der Stabachsen.

Die Grenzwerte der Verformungen sind prinzipiell auf die Längen der Bauteile bezogen: Je länger ein Stab ist, desto größere Durchbiegungen sind zulässig. In der Liste neben dem 'Definitionstyp' können Sie auswählen, in welcher Form Sie den Grenzwert definieren möchten.

  • Relativer Wert: Der Grenzwert wird auf die Länge des Stabes oder Stabsatzes bezogen definiert.
  • Absoluter Wert: Der Wert der maximalen Durchbiegung wird direkt festgelegt.
  • Summe aus relativem und absolutem Wert: Der Grenzwert addiert sich aus dem relativen Wert und dem Absolutwert.
  • Min. des relativem und absolutes Werts: Als Grenzwert gilt der kleinere Wert von Relativ- oder Absolutwert.
  • Max. des relativem und absolutes Werts: Als Grenzwert gilt der größere Wert von Relativ- oder Absolutwert.

Je nach Lagerung des Bauteils – beidseitig gelagerter 'Träger' oder einseitig gelagerter 'Kragträger' – sind in der Regel unterschiedliche Grenzwerte der Durchbiegung relevant. Der Typ, der für ein bestimmtes Segment vorliegt, wird automatisch anhand der zugeordneten Bemessungsauflager bestimmt: Ein Segment mit Bemessungsauflagern an beiden Seiten oder ohne Bemessungsauflager wird als Träger eingestuft, ein Segment mit einem Bemessungsauflager an einer Seite als Kragträger. Die Bemessungsauflager können Sie im Register Bemessungsauflager und Durchbiegung der Stäbe und Stabsätze festlegen.

Falls erforderlich, passen Sie die voreingestellten Grenzwerte für die Verformungsnachweise der Objekte an.

Info

Die in den Standardwerten hinterlegten Werte sind als Vorschläge zu verstehen, da in den Bemessungsnormen meist keine festen Grenzwerte angegeben sind.

Soll beim Verformungsnachweis eine Überhöhung (Vorverformung des Bauteils beim Einbau) berücksichtigt werden, so können Sie diese Vorkrümmung bei den Eigenschaften des Stabes oder Stabsatzes angeben (siehe Kapitel Bemessungsauflager und Durchbiegung). Dort können Sie auch festlegen, ob sich die maximalen Verschiebungen auf die verschobenen Segmentenden oder das unverformte Ausgangssystem beziehen.

Flächen

Im Register Flächen des Dialogs 'Gebrauchstauglichkeitskonfiguration' legen Sie die Grenzwerte fest, die für die Verformungen der Flächen gelten.

Die Grenzwerte der Durchbiegung sind auf die Längen der Bauteile bezogen. Die Liste neben dem 'Definitionstyp' enthält mehrere Auswahlmöglichkeiten, in welcher Form ein Grenzwert definiert werden kann (siehe Bild Bezug der Verformung festlegen):

  • Relativer Wert: Der Grenzwert wird auf die Länge der Fläche bezogen definiert.
  • Absoluter Wert: Der Wert der maximalen Durchbiegung wird direkt festgelegt.
  • Summe aus relativem und absolutem Wert: Der Grenzwert addiert sich aus dem relativen Wert und dem Absolutwert.
  • Min. des relativem und absolutes Werts: Als Grenzwert gilt der kleinere Wert von Relativ- oder Absolutwert.
  • Max. des relativem und absolutes Werts: Als Grenzwert gilt der größere Wert von Relativ- oder Absolutwert.

Je nach Lagerung des Bauteils – beidseitig gelagerte Fläche oder einseitig gelagerte Kragfläche – sind in der Regel unterschiedliche Grenzwerte der Durchbiegung relevant. Diese Lagerung ist als 'Flächentyp' ist bei den Eigenschaften der Fläche oder des Flächensatzes im Register Durchbiegung zu definieren. Dort können Sie auch festlegen, ob sich die maximalen Verschiebungen auf das unverformte System, eine verformte Referenzebene oder eine Parallelfläche beziehen und angeben, wie die Bezugslänge bestimmt werden soll.

Falls erforderlich, passen Sie die voreingestellten Grenzwerte für die Verformungsnachweise der Objekte an.

Info

Die in den Standardwerten hinterlegten Werte sind als Vorschläge zu verstehen, da in den Bemessungsnormen meist keine festen Grenzwerte angegeben sind.

Übergeordnetes Kapitel