Das Register Stäbe | Stabilität ist verfügbar, wenn im Register Stäbe | Basis das Kontrollfeld 'Stabilitätsnachweis durchführen' angehakt ist. Hier können Sie weitere Einstellungen für die Stabilitätsnachweise vornehmen.
Die 'Bemessungsparameter' sind in mehrere Kategorien gegliedert, die sich je nach Bemessungsnorm unterscheiden. In den folgenden Abschnitten werden die Parameter dieser Normen beschrieben:
EN 1995
Steifigkeitsreduzierung
Diese Kategorie ist für das zeitabhängige Verhalten von Druckstützen mit großen ständigen Lastanteilen relevant: Nach dem deutschen Nationalen Anhang NCI NA.5.9 ist bei druckbeanspruchten Bauteilen in den Nutzungsklassen 2 und 3 der Einfluss des Kriechens zu berücksichtigen, wenn der Bemessungswert des ständigen und des quasi-ständigen Lastanteils 70 % des Bemessungswertes der Gesamtlast überschreitet. Diese Berücksichtigung darf durch eine Abminderung der Steifigkeit um den Faktor 1/(1 + kdef) erfolgen.
Lastangriffspunkt
Im Dialog der Knicklängen können Sie festlegen, wie das ideale Verzweigungsmoment Mcr ermittelt wird. Bei der Eigenwertmethode kann den Lastangriffspunkt das kritische Moment für Biegedrillknicken maßgeblich beeinflussen: Eine Last, die am Obergurt eines Biegeträgers in Richtung des Schubmittelpunkts wirkt, hat einen destabilisierenden Effekt. Wenn die Last hingegen am Untergurt zieht, wirkt sie stabilisierend. Legen Sie anhand der Auswahlfelder die 'Vertikale Lage' fest.
Für Stäbe mit konstantem Querschnitt beeinflusst der Lastangriffspunkt auch die Definition der Ersatzstablängen gemäß der Fußnote in [1] Tabelle 6.1.
Einstellungen für Eigenwertmethode
Das Kontrollfeld 'Wölbsteifigkeit aktivieren' ist relevant, wenn das ideale Verzweigungsmoment Mcr nach der Eigenwertmethode ermittelt wird. Damit können Sie steuern, ob der Wölbwiderstand Iω für das Biegedrillknicken berücksichtigt werden soll. In der Norm spielt die Wölbsteifigkeit keine Rolle.
NDS
Repräsentative Querschnittsabmessung für gevoutete Druckstäbe gemäß 3.7.2
In dieser Kategorie können Sie festlegen, nach welcher Gleichung die repräsentative Querschnittsabmessung von gevouteten Druckstäben ermittelt werden soll:
- Gl. 3.7-2: für bestimmte Standard-Lagerungsbedingungen
- Gl. 3.7-3: für alle übrigen Lagerungsbedingungen
Lastangriffspunkt der positiven Querlasten
Im Dialog der Knicklängen können Sie festlegen, wie das ideale Verzweigungsmoment Mcr ermittelt wird. Bei der Eigenwertmethode kann den Lastangriffspunkt das kritische Moment für Biegedrillknicken maßgeblich beeinflussen: Eine Last, die am Obergurt eines Biegeträgers in Richtung des Schubmittelpunkts wirkt, hat einen destabilisierenden Effekt. Wenn die Last hingegen am Untergurt zieht, wirkt sie stabilisierend. Legen Sie anhand der Auswahlfelder die 'Vertikale Lage' fest.
Einstellungen für Eigenwertmethode
Das Kontrollfeld 'Wölbsteifigkeit aktivieren' ist relevant, wenn das ideale Verzweigungsmoment Mcr nach der Eigenwertmethode ermittelt wird. Sie können damit steuern, ob der Wölbwiderstand Iω beim Biegedrillknicken berücksichtigt werden soll. In der Norm wird die Wölbsteifigkeit nicht berücksichtigt.
CSA O86
Lastangriffspunkt der positiven Querlasten
Im Dialog der Knicklängen können Sie festlegen, wie das ideale Verzweigungsmoment Mcr ermittelt wird. Bei der Eigenwertmethode kann den Lastangriffspunkt das kritische Moment für Biegedrillknicken maßgeblich beeinflussen: Eine Last, die am Obergurt eines Biegeträgers in Richtung des Schubmittelpunkts wirkt, hat einen destabilisierenden Effekt. Wenn die Last hingegen am Untergurt zieht, wirkt sie stabilisierend. Legen Sie anhand der Auswahlfelder die 'Vertikale Lage' fest.
Starke Knickachse von zusammengesetzten Druckstäben
Mit dem Kontrollfeld 'Festigkeitsabminderungsbeiwerte gemäß 6.5.5.4.7 nicht berücksichtigen' können Sie steuern, ob die in den Abschnitten 6.5.5.4.2 bis 6.5.5.4.5 angegebenen Festigkeitsabminderungsbeiwerte für Beulen in der starken Achse der Lamellen entfallen dürfen.
Einstellungen für Eigenwertmethode
Das Kontrollfeld 'Wölbsteifigkeit aktivieren' ist relevant, wenn das ideale Verzweigungsmoment Mcr nach der Eigenwertmethode ermittelt wird. Damit können Sie steuern, ob der Wölbwiderstand Iω für das Biegedrillknicken berücksichtigt werden soll. In der Norm spielt die Wölbsteifigkeit keine Rolle.